Fabio Ramella

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Trainingsphilosophie

Ressourcenfokussierte psychodynamische Prozessbegleitung

Der wesentliche Punkt ist, dass der Klient/der Athlet massgebend in die Auswertung, Gewichtung und in die Zielformulierungen einbezogen wird. Geeignete Fragestellungen durch den Coach helfen herauszufinden, was für den Athleten das notwendige und zieldienliche Vorgehen ist. Die Einplanung von angemessenen Ruhe- und Entspannungszeiten sind von grosser Bedeutung. Wir beziehen uns hauptsächlich auf den lösungs- und ressourcenfokussierten Ansatz von Steve de Shazer und Kaspar Baeschlin sowie dem hypnosystemischen Ansatz von Gunther Schmidt.
Der Athlet soll möglichst lernen, selbständig und unabhängig vom Coach sein Leistungspotential abrufen zu können. Eine guruhafte Abhängigkeit zu einem Coach lehnen wir ab.
Wir achten auf Fabios individuelle und situative Stärken, wenn wir neue Ziele formulieren Diese sollen erreichbar und kontrollierbar sein. Die Evaluation einer Trainingseinheit oder eines Wettkampfes erfolgt unter dem Aspekt: Was hat funktioniert und was machen wir mehr davon; was hat nicht funktioniert, was muss anders gemacht werden.
Im Zentrum des Fokus liegt das bewusste Festhalten dessen, was klappt und Erfolgsgefühl vermittelt. Es ist in hohem Masse zweckdienlich, sich bewusst zu werden, warum ein Bewegungslauf geklappt hat und weshalb es zu einem sauberen Treffer gekommen ist!
Bei Fehlern haben wir uns angewöhnt von Phänomenen zu reden, welche eine negative Auswirkung haben. Probleme (Fehlerdidaktik) neigen dazu einen Trancestatus zu entwickeln, welcher wesentlich schwieriger zu handhaben ist.
Es hilft bedeutend, bei Fehlern nicht ausführlich auf diesen herumzureiten, sondern das Gewicht darauf zu legen, was erwünscht ist und wie Fabio es besser/anders machen muss (Priming/neurologische Forschung).
Die Trainings- und Wettkampfzeit muss in Einklang mit Fabios familiärer Situation und abgesprochen sein.